Akupunktur

Die Akupunktur ist eine der zentralen Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin: Entlang der einzelnen Leitbahnen des Patienten werden Ungleichgewichte und Blockaden ertastet, die durch das Setzen von hauchdünnen Akupunkturnadeln an definierten Energiepunkten, so genannten Akupunktur-Punkten, aufgelöst bzw. ausgeglichen werden. Das Wesentliche jeder Akupunktur-Behandlung ist, die aufgrund der individuell erstellten Diagnose sorgfältig ausgewählten Akupunktur-Punkte auf ein Minumum einzugrenzen und fachgerecht zu nadeln. Wenn im Anschluss an die Behandlung noch ein anhaltender, sanfter Impuls gesetzt werden soll, bieten sich sogenannte Dauernadeln an. Diese sehr kleinen Nadeln auf einem hypoallergenen Pflaster werden auf Akupunktur-Punkte gesetzt, nach ein paar Stunden oder ein paar Tagen kann der Patient Pflaster und Nadel selbst problemlos entfernen.

 

Bei welchen Beschwerden kann Akupunktur helfen?

 

Die Akupunktur-Behandlung kann bei sehr unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt werden. Die klassiche Indikation sind akute oder chronische Schmerzzustände – vor allem Kopfschmerz, Migräne, Rückenschmerzen, Tennis- und Golferellenbogen, Knieschmerzen, Hüftgelenks- und Leistenschmerz, Schmerzen und Unruhe in den Beinen. Sie ist auch angezeigt im Rahmen der postoperativen Regeneration und bei funktionalen Gesundheitsbeschwerden.