Aroma-Akupunktur

Die Aroma-Akupunktur als eine erweiterte Methode der Chinesischen Medizin beruht auf praktisch demselben Behandlungsprinzip wie die klassische Akupunktur mit Nadeln. Bei der Aroma-Akupunktur sollen gemäß bewährter Aroma-Öl-Kombinationen die Akupunktur-Punkte mit ausgewählten Aroma-Ölen aktiviert werden. Da die Aroma-Akupunktur nicht invasiv ist, kann sie sich einerseits als eigenständiges Therapiekonzept besonders für Patienten eignen, die keine Nadeln mögen, lässt sich aber andererseits gut mit den anderen Therapiemethoden, so auch der Akupunktur, kombinieren und kann aus meiner Sicht das Behandlungskonzept abrunden.

Der Aroma-Akupunktur, die keine Methode der klassischen TCM darstellt – sie ist auch in China weitgehend unbekannt – wurde die förmliche Anerkennung durch die WHO, die ja für die klassische Akupunktur besteht, nicht erteilt. Wahrscheinlich, weil es im Gegensatz zur TCM-Akupunktur zur Aroma-Akupunktur praktisch keine validen klinischen Studien gibt.

Die Aroma-Akupunktur ist eine Weiterentwicklung der TCM-Methoden im westlichen Kulturkreis.

Bei welchen Beschwerden kann
Aroma-Akupunktur helfen?

Ebenso wie die Akupunktur kann die Aroma-Akupunktur bei sehr unterschiedlichen Beschwerden, akuten und chronischen Schmerzzuständen, funktionalen Gesundheitsbeschwerden sowie zur postoperativen Regeneration eingesetzt werden. Die Aroma-Akupunktur hat sich als sehr effektiv erwiesen bei Unruhezuständen und depressiven Verstimmungen, Schlafstörungen und Erschöpfung. Auch in der Frauenheilkunde ist sie eine wertvolle Ergänzung des Behandlungskonzeptes.